© Immobilienmakler Mark Peters im Wangerland

Der fliegende Makler: Warum Mark Peters seine Leidenschaft zum Beruf machte

Marc Peters

Von

Marc Peters

Immo-Experte Wangerland

„Mein Name ist Mark Thomas Peters, ich bin Jeveraner und seit 2020 bei der Volksbank Jade-Weser Immobilien GmbH für den Bereich Wangerland und die Insel Wangerooge verantwortlich.“

Warum wir Makler werden – persönliche Geschichten aus dem Team

Manche Menschen kommen zufällig zur Immobilienbranche, andere werden quasi hineingeboren. Mark Peters gehört zu Letzteren: Schon als Kind saß er bei Eigentümerversammlungen im Wangerland dabei, heute betreut er als Immobilienmakler genau diese Region und obendrein eine Insel, die er regelmäßig mit dem Flugzeug erreicht. Im Gespräch erzählt er, wie aus einer frühen Leidenschaft ein Beruf wurde, was seinen Arbeitsalltag zwischen Festland und Wangerooge so besonders macht und warum für ihn am Ende alles auf ein Wort hinausläuft: Vertrauen.

Immobilien in die Wiege gelegt

„Mein Name ist Mark Thomas Peters, ich bin Jeveraner und seit 2020 bei der Volksbank Jade-Weser Immobilien GmbH für den Bereich Wangerland und die Insel Wangerooge verantwortlich“, stellt er sich vor. Seine Verbindung zu Immobilien reicht dabei viel weiter zurück als sein offizieller Berufsstart. „Ich habe eigentlich zwei große Leidenschaften, Oldtimer und Immobilien. Bei den Immobilien wurde mir das Thema schon sehr früh mitgegeben. Meine Eltern besitzen mehrere Ferienwohnungen im Wangerland und haben mich schon als kleines Kind mit zu Eigentümerversammlungen genommen“, erzählt Peters. „Ich erinnere mich noch heute daran: Es gab Cola und Kekse umsonst, für mich als Kind natürlich ein unschlagbares Argument. Ich fand das Ganze damals schon spannend, und so wurde mir das Thema Immobilien quasi in die Wiege gelegt.“

Ein Neustart mit Mitte 30

Trotz der frühen Prägung führte der berufliche Weg zunächst woanders hin. „Trotzdem bin ich zunächst einen anderen Weg gegangen, habe Betriebswirtschaft studiert und anschließend im Vertrieb gearbeitet. Die Leidenschaft für Immobilien ist aber nie verschwunden“, so Peters. Rund acht Jahre lang verkaufte er hochpreisige Treppenanlagen – eine Zeit, die ihn bis heute prägt: „Der Vertrieb hat mir dabei viele wichtige Erfahrungen vermittelt, insbesondere im Umgang mit Menschen, in der Beratung und im Verkauf.“ Mit Mitte 30 wurde der Wunsch nach Veränderung schließlich zu groß. „Zu diesem Zeitpunkt suchte die Volksbank Jade-Weser Immobilien GmbH einen Nachfolger für den Bereich Wangerland und Wangerooge. Ich habe mich beworben und damit begann mein Weg in die Immobilienbranche“, blickt er zurück.

Zwischen Festland und Insel: der fliegende Makler des Nordens

Was Peters’ Arbeitsalltag von dem vieler Kolleginnen und Kollegen unterscheidet, ist vor allem ein Ort: Wangerooge. „Das Besondere an meinem Arbeitsgebiet ist die Kombination aus Festland und Insel. Neben dem Wangerland betreue ich auch die Insel Wangerooge, ein überwiegend touristisch geprägtes Freizeitgebiet. Deshalb gehört es für mich tatsächlich zum Arbeitsalltag, regelmäßig mit dem Flugzeug auf die Insel zu fliegen, um dort Immobilien zu besichtigen und Kunden zu betreuen“, erklärt er. „Ich kenne nicht viele Makler, die morgens ins Flugzeug steigen, um zu einem Besichtigungstermin auf einer Insel zu fliegen. Man könnte also sagen: Ich bin der „fliegende Immobilienmakler des Nordens“.“ Dazu kommt der besondere Charakter seiner Region: „Dazu kommt das Wangerland mit seinem hohen Anteil an Freizeit- und Ferienimmobilien. Hier geht es nicht nur um klassische Einfamilienhäuser oder Grundstücke, sondern sehr häufig um Immobilien, die mit Urlaub, Freizeit und Lebensqualität verbunden sind“, so Peters. „Wer sich eine Ferienimmobilie kauft, kauft sich häufig ein Stück Lebensqualität und Vorfreude. Menschen dabei zu begleiten, ist etwas ganz Besonderes.“

Der Mensch im Mittelpunkt

Gefragt, was ihn an seinem Beruf am meisten reizt, wird Peters nachdenklich: „Eigentlich ist es die Kombination aus allem. Ich finde es nach wie vor spannend, Immobilien zu sehen, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Als Makler bekommt man einen Blick hinter viele Türen und sieht ganz unterschiedliche Häuser, Wohnungen und Einrichtungen“. Noch wichtiger sei aber der zwischenmenschliche Teil der Arbeit: „Bei einer Immobilie treffen schließlich häufig sehr unterschiedliche Vorstellungen, Wünsche und manchmal auch Lebenssituationen aufeinander.“ Als Beispiel nennt er Verkäufe zwischen ostfriesischen Verkäufern und Käufern aus Nordrhein-Westfalen: „Da treffen manchmal unterschiedliche Mentalitäten und Vorstellungen aufeinander. Genau darin liegt für mich der Reiz zu vermitteln, beide Seiten zusammenzubringen und am Ende dafür zu sorgen, dass Käufer und Verkäufer mit einem guten Gefühl aus dem Geschäft gehen.“

Dabei sind es die vielen kleinen Momente: „Besonders schön ist es für mich, wenn ich bei einer Besichtigung merke, dass ich mit einer Immobilie genau den Nerv eines Kunden getroffen habe. Noch schöner wird es, wenn daraus tatsächlich ein Kauf entsteht und ich einem Menschen dabei helfen konnte, sein neues Zuhause oder seine persönliche Ferienimmobilie zu finden“, sagt Peters. „Wenn ich dem Käufer schließlich die Schlüssel übergeben kann und sehe, wie glücklich er über seine neue Immobilie ist, weiß ich wieder ganz genau, warum ich diesen Beruf mache.“

Sportwagen und Sonnenschein? Die Realität sieht anders aus

Mit einem gängigen Klischee räumt Peters gerne auf: „Ich glaube, viele Menschen haben ein sehr bestimmtes Bild vom Immobilienmakler: Sportwagen, schönes Wetter, ab und zu eine Immobilie verkaufen und anschließend von der Provision drei Monate Urlaub machen. Diese Vorstellung ist mir in den vergangenen Jahren tatsächlich schon häufiger begegnet. Mit der Realität hat sie allerdings wenig zu tun“. Stattdessen stecke hinter jeder erfolgreichen Vermittlung viel Arbeit: „Hinter einer erfolgreichen Vermittlung steckt sehr viel Arbeit. Angefangen bei der Wertermittlung und der realistischen Einschätzung des Verkaufspreises über die Aufbereitung der Immobilie und die Erstellung eines aussagekräftigen Exposés bis hin zur Vermarktung und der Suche nach dem richtigen Käufer“, erklärt er. „Man ist als Makler deshalb nicht selten auch ein bisschen Verkäufer, Berater, Organisator und Hobbypsychologe gleichzeitig. Genau diese Mischung macht den Beruf für mich aber so einzigartig.“

Wünsche für sich und für die Region

Für die Zukunft hat Mark Peters klare Vorstellungen – beruflich wie persönlich: „Für mich persönlich wünsche ich mir vor allem, dass ich diesen Beruf noch viele Jahre ausüben darf. Immobilien sind für mich nicht einfach nur ein Beruf, sondern eine echte Leidenschaft“. Auch für seine Heimatregion hat er einen Wunsch: „Für die Region Wangerland wünsche ich mir, dass wieder mehr Aufbruchstimmung entsteht. Ich würde mir wünschen, dass sich der Tourismus weiter positiv entwickelt, die Wangerland Touristik wieder stärker aufgestellt wird und viele Urlauber die Nordseeküste neu für sich entdecken“, so Peters. „Wenn das Wangerland als Urlaubsziel noch attraktiver wird, wirkt sich das natürlich auch positiv auf den Immobilienmarkt aus.“

Vertrauen ist der beste Baustein

„Eine Immobilie ist für die meisten Menschen eine der größten finanziellen Entscheidungen ihres Lebens. Es geht um große Summen, aber häufig auch um sehr persönliche Dinge, das eigene Zuhause, die Zukunft einer Familie oder den Wunsch nach einem Rückzugsort und einer Ferienimmobilie. Deshalb funktioniert eine erfolgreiche Immobilienvermittlung meiner Meinung nach nur auf einer guten Vertrauensbasis“. Für ihn heißt das ganz praktisch: „Ehrlich sein, auch wenn die Wahrheit manchmal nicht die angenehmste Antwort ist, zuverlässig bleiben und einen Kunden so beraten, wie ich selbst beraten werden möchte.“ Sein Fazit: „Wenn am Ende Käufer und Verkäufer sagen können: ‘Wir haben uns gut aufgehoben gefühlt’, dann ist für mich genau das Vertrauen entstanden, das die Grundlage für eine erfolgreiche Vermittlung bildet.“